Die Trense

Die Trense

Die Trense ist das Gebissstück des Zaumzeugs, inklusive der seitlichen Ringe für die Zügel. Umgangssprachlich wird manchmal auch das gesamte Zaumzeug als Trense bezeichnet. Im Unterschied zum Kandarengebiss wirkt die Trense nur auf das Maul des Pferdes. Durch das Ziehen am Zügel wird ein Druck auf die Zunge, den Gaumen und die Kinnlade ausgeübt und so das Pferd in seinen Bewegungen beeinflusst. Die Dicke des Gebiss bestimmt auch die Schärfe – je dünner, desto schärfer, da der Druck nur auf einen kleinen Punkt ausgeübt wird und so stärker wahrgenommen wird. Man muss aber dennoch die Trense natürlich dem Pferdemaul anpassen. Materialien Trensen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Metallgebisse können massiv, damit sind sie schwerer durchzukauen, oder hohl sein. Hohle Metalgebisse erwärmen sich im Pferdemaul schneller und sind so im Winter angenehmer für das Pferd. Hier eine kleine Übersicht: Edelstahl: einfach in der Pflege und sehr stabil Kupfer: eigentlich zu weich, wird aber des „Geschmackes“ wegen gerne mit eingebettet Leder: wird sehr gerne von den Pferden angenommen, bedarf aber einer guten Pflege, da es sonst hart wird. Nathe: ein Kunstoff, wird gerne angenommen, wird aber leicht durchgekaut. Gummi: bei gut kauenden Pferden ein pferdefreundliches Material, ansonsten wird das Material nicht „weich“ genug. Schaumstoff: Wird im Rennsport mit einem Metallkern verwendet. Gebissformen   Horze Stangengebiss * Stangengebiss Das Stangengebiss ist eine durchgehende, leicht gebogene Trense. Der einseitige Zügelzug wirkt sich immer auf beide Seiten aus – in entgegengesetzte Richtungen und ist deswegen besonders gut für die einhändige Zügelführung geeignet. Wassertrense einfach gebrochen * Wassertrense Die Wassertrense besteht aus zwei Mundtücken, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. So wird der Druck vom Zügel...