So putzt Du dein Pferd richtig

Ein Pferd benötigt regelmäßige Hygiene und Pflege. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass Du Dein Pferd regelmäßig gründlich putzt. Durch das Putzen vermeidest Du, dass sich Staub und Dreck im Fell festsetzen, verkrusten und empfindliche Druckstellen entstehen. Auch muss das Pferd immer erst geputzt werden, bevor Du es sattelst. Durch das regemäßige Putzen wird die Bindung zwischen Dir und Deinem Pferd stärker. Dein Pferd genießt die körperlichen Berührungen wie eine Massage. Auch fühlt es sich nach dem Putzen wohler in seiner Haut und wird dieses Wohlfühlen mit Dir verbinden. Putzt Du Dein Pferd zum ersten Mal, so kannst Du es auch besonders loben, beruhigend streicheln und für jedes Hinhalten des Körpers und für die Mitarbeit mit einem kleinen Leckerchen anerkennen. Insbesondere das Heben der Hufe für das Reinigen bedarf etwas Übung. Zuerst musst Du Deinem Pferd noch ein bisschen helfen, das betreffende Bein leicht mit anheben und loben, sobald das Pferd seinen Huf für Dich anhebt. Mit der Zeit werden die Abläufe des Putzens für Dein Pferd und Dich zur Routine und Dein Pferd wird positiv gestimmt mitarbeiten. Zuerst holst Du Dein Pferd aus der Box oder von der Weide. Du legst das Halfter an und bindest es mit einem Anbindestrick in Kopfhöhe an. Der Platz zum Putzen sollte einen festen Untergrund haben, damit das Pferd dort stabil stehen kann und Du später den Platz nach dem Putzen gut abfegen kannst. Auch sollte der Putzplatz so gewählt werden, dass Du gut von beiden Seiten an das Pferd gelangen kannst und es genügend Freiraum hat, so dass es nicht von anderen Pferden gestört werden kann. So putzt Du dein Pferd...

Tägliches Waschen schadet dem Huf

Wenn das Pferd zurück in die Box kommt, dann wird erstmal der Schlamm abgespült und die Hufe gereinigt. Denn sauber ist besser, oder? Oder schadet es etwa meinem Pferd? Leider ja. Denn tägliches Waschen kann tatsächlich dem Huf und der Haut schaden. Man wäscht jedesmal die Schutzschicht von Huf und Haut mit ab und kann damit genau das Gegenteil erwirken: nämlich, dass die Stellen anfälliger für z.B. Mauke werden. Es ist wie bei uns Menschen in den kälteren Jahreszeiten: die Haut an den Händen wird durch viel Kontakt mit Wasser schnell trocken und rissig. Besser ist es, den Schlamm trocknen zu lassen und dann mit einer Bürste...