Reithelm – wie oft sollte man den tauschen?

Reithelm – wie oft sollte man den tauschen?

Fast jeder Pferdebesitzer kennt es: Jedes Jahr locken neue Kollektionen mit spritzigen Farbkombinationen und schon besitzt das Pferd eine neue Grundausstattung. Auch Westen, Reithosen und Handschuhe werden schnell durch modische Neuheiten ersetzt. Aber die sicherheitsrelevante Reit-Ausrüstung wird oft nur stiefmütterlich behandelt, wie z.B. der Reithelm. „Natürlich tausche ich meinen Helm nach jedem Sturz“ wird jetzt der Ein oder Andere denken. Aber reicht es wirklich aus, den Reithelm nur nach einem Sturz zu tauschen? Nein! Sagen hier ganz klar die Hersteller. Jeder Hersteller gibt eine maximale Lebensdauer an, die meist zwischen 7 und 8 Jahren liegt. Der Hersteller UVEX aber empfiehlt einen Austausch, in Abhängigkeit der Nutzung, bereits nach 3-5 Jahren, ab dem ersten Gebrauch! Das ist doch bestimmt nur Geldmacherei, mag es einem da durch den Kopf gehen… JEIN! Vielleicht sind 3-5 Jahre aus Sicherheitsgründen kurz gefasst, aber 18 Jahre sollte der Reithelm auch nicht sein und/oder die vom Hersteller maximale Lebensdauer überschreiten! Der Grund dafür liegt in der Ermüdung des Materials. Reithelme werden aus Kunststoff hergestellt und Kunststoff altert mit der Zeit. Verantwortlich für die Alterung sind, neben mechanischer Einwirkung, Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und Hitze, aber auch UV-Strahlung. All diesen Einflüssen ist unser Reithelm tagtäglich ausgesetzt. Dies führt dazu, dass das Material spröde wird und nicht mehr den erforderlichen Schutz bietet. Also, zur eigenen Sicherheit: Öfter mal den Helm wechseln! Und für diejenigen unter Euch, die gerade mit Erschrecken ein „altes Schätzchen“ aus dem Spint geholt haben, gibt es bei Equiva gerade ein Super-Markenschnäppchen (vom 21.-29. Januar 2017): Die Reithelme  Perfexxion Active VG 1 und Active CC VG 1 der Qualitäts-Marke UVEX für nur 149,95€ (statt 199,95)! Hier...

Die Schabracke

Die Schabracke ist eine ausgefallenere Form der Reitdecke. Sie ist meist deutlich hübscher und wird deswegen oft auch wegen Ihrer Optik der Reitdecke vorgezogen. Man sollte beim Reiten grundsätzlich eine Schabracke (oder Sattelunterlage) verwenden, um Scheuerstellen vom Sattel auf dem Rücken des Pferdes zu vermeiden. Schabracken haben meist eine rechteckige Form, die deutlich größer als ein Sattel ist – dadurch schaut sie unter dem Sattel hervor und bietet dort Platz für Bestickungen, Logos, Taschen usw. Mittlerweile gibt es Schabracken in vielen verschiedenen Ausführung: viele verschiedene Farben schnelltrocknendes Material anatomisch geformt...
Die Trense

Die Trense

Die Trense ist das Gebissstück des Zaumzeugs, inklusive der seitlichen Ringe für die Zügel. Umgangssprachlich wird manchmal auch das gesamte Zaumzeug als Trense bezeichnet. Im Unterschied zum Kandarengebiss wirkt die Trense nur auf das Maul des Pferdes. Durch das Ziehen am Zügel wird ein Druck auf die Zunge, den Gaumen und die Kinnlade ausgeübt und so das Pferd in seinen Bewegungen beeinflusst. Die Dicke des Gebiss bestimmt auch die Schärfe – je dünner, desto schärfer, da der Druck nur auf einen kleinen Punkt ausgeübt wird und so stärker wahrgenommen wird. Man muss aber dennoch die Trense natürlich dem Pferdemaul anpassen. Materialien Trensen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Metallgebisse können massiv, damit sind sie schwerer durchzukauen, oder hohl sein. Hohle Metalgebisse erwärmen sich im Pferdemaul schneller und sind so im Winter angenehmer für das Pferd. Hier eine kleine Übersicht: Edelstahl: einfach in der Pflege und sehr stabil Kupfer: eigentlich zu weich, wird aber des „Geschmackes“ wegen gerne mit eingebettet Leder: wird sehr gerne von den Pferden angenommen, bedarf aber einer guten Pflege, da es sonst hart wird. Nathe: ein Kunstoff, wird gerne angenommen, wird aber leicht durchgekaut. Gummi: bei gut kauenden Pferden ein pferdefreundliches Material, ansonsten wird das Material nicht „weich“ genug. Schaumstoff: Wird im Rennsport mit einem Metallkern verwendet. Gebissformen   Horze Stangengebiss * Stangengebiss Das Stangengebiss ist eine durchgehende, leicht gebogene Trense. Der einseitige Zügelzug wirkt sich immer auf beide Seiten aus – in entgegengesetzte Richtungen und ist deswegen besonders gut für die einhändige Zügelführung geeignet. Wassertrense einfach gebrochen * Wassertrense Die Wassertrense besteht aus zwei Mundtücken, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. So wird der Druck vom Zügel...